Harry und Sally

9:27 pm Meine Erlebnisse

Wer kennt sie nicht, die berühmte Szene aus dem Kinofilm “Harry und Sally”? Die, in der Sally am Tisch sitzt und einen Orgasmus hörbar imitiert, weil sie glaubhaft demonstrieren möchte, dass eine Frau diesen vortäuschen kann.

Das ganze Lokal bekommt diese Showeinlage mit.

 

Diese Szene ging mir, wie sicher vielen anderen Frauen und Männern schon sehr häufig durch den Kopf. Immer wieder fragte ich mich, ob ich das “bringen” würde. Egal, ob nur akustisch oder wie es wäre, tatsächlich in aller Öffentlichkeit einen Höhepunkt zu haben.  Es klingt vielleicht etwas albern, aber ich unterscheide da schon ein wenig, ob man eben irgendwo zufällig jemand Augenzeuge werden kann, oder ob man sich nahezu mutwillig damit in Szene setzt.

Und je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr reizten mich beide Gedanken. Ich erwischte mich immer öfter in Situationen, in dem ich wieder einmal mehr alleine in einer Bar saß, die Personen an den Tischen in  meiner näheren Umgebung beobachtete und mich fragte: “Was wäre wenn….?” Ich spürte dann stets dieses Lächeln auf meinen Lippen auftauchen, spürte wie meine Augen anfingen zu funkeln und verdammt noch mal, wie in mir die Hitze aufstieg.

Ich schaute eine Gruppe junge Männer an und  dachte mir, wie sie reagieren würden, wenn ich ihnen jetzt eine wohl einzigartige Aussicht liefern würde. Noch mehr erschreckte es mich, wenn ich ein Pärchen sah, weil ich dieses Verlangen spürte diesem Mann etwas zu zeigen, was er von seiner Partnerin sicher nicht erwarten würde. Diese Vorstellung, dass er über deren Schultern hinweg sehen würde, wie ich mich alleine zu einer absoluten Geilheit bringen würde und er mir dabei in die Augen sieht, während die Frau direkt vor ihm versucht , die Schuhe zu beschreiben, die sie neulich gesehen hat. Was das in mir auslöst ist nicht zu beschreiben. Voller Scham lehnte ich mich an diesem Tag zurück und schloss die Augen…. Den Blick des interessanten Typen vom Nebentisch habe ich mir mitgenommen. Ich spreizte meine Beine etwas, sank in den Stuhl. Wie gerne würde ich mit meinen Fingern in meinen Schoß gleiten, den Kitzler wild fingern, Tropfen für Tropfen meinem Paradies zu entlocken. Ich spürte, wie ich begann hin und her zu rücken, unruhig zu werden, wie die Lust in mir aufkam, es mir hier und jetzt so zu besorgen, dass ich vor allen Personen einen Orgasmus bekam. Mit Sicherheit würde das keinem verborgen bleiben, denn leise sein wenn ich voller Hingabe komme, nein, dass kann ich nicht. Was würde der Mann machen, wenn er sehen würde, dass ich mich im Lokal am Tisch nebenan, selber wichse, wie all die  anderen? Möchte ich das wirklich wissen, will ich es herauskitzeln?

Ich öffnete meine Augen, und sah in die Augen von  dem Mann, der mit seiner Partnerin den Laden betrat, er lächelte mich an und ich spürte, wie meine Hose alleine von der bloßen Phantasie feucht war, von der Phantasie einer hemmungslosen geilen Schlampe. Ob er erahnt hat, was ich dachte? Die Kellnerin trat an meinen Tisch, ich bezahlte und sagte wie von meinem Traum genötigt: “Wäre es möglich am Mittwoch um diese Zeit den gleichen Platz zu reservieren” Natürlich nicht ohne mich zu vergewissern, dass es auch von dem heißen Typen gehört wurde. Nun, ich werde es am Mittwoch erfahren.

 

 

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